Artikel vom: 13.03.2026
Training der Gladiatoren
Eine Woche ist es nun her. Ein sehr spannendes und emotionales Rennwochenende in Inzell liegt hinter uns. Lassen wir diese Rennwochenende noch einmal Revue passieren und fangen mit der Anreise und dem Training an. Der frühe Vogel fängt den Wurm … so heißt es ja schließlich. Der Morgen des 12.03.2026: der Wecker klingelte um 3.15 Uhr und um 4.30 Uhr hieß es Abfahrt in Richtung Bayern. Knapp 1.000 km lagen vor uns.
Ich glaube, ich habe noch nie so einen leeren Elbtunnel gesehen. Ob es an den Spritpreisen lag, weiß ich nicht, aber wir kamen super gut durch und waren bereits am Nachmittag in Inzell, dem „Mekka des Eisspeedway“ angekommen.
Am Freitag, dem 13.03.2026 pünktlich um 14.00 Uhr startete das Training unserer WM - Teilnehmer.
Das Inn Isar Racing Team übertrug das Training über einen Livestream. So konnten auch die Daheimgebliebenen das Ganze verfolgen. Viele Zuschauer waren in die Max-Aicher-Arena zum kostenfreien Training gekommen. Auch für die „neuen Eiscracks“ eine tolle Sache, um sich die „Eisgladiatoren“, so werden die Eisspeedwayfahrer genannt, einmal bei ihrem heißen Ritt auf dem Eis anzusehen. Für Max Niedermaier, der im freien Training in der ersten Gruppe neben Leon Kramer, Franky Zorn und Niclas Svensson auf die Bahn kam, lief es sehr gut.
In der Gruppe 2, hatte Sebastian Reitsma einen Ausfall durch einen technischen Defekt.
Beim „Eishans“ Hans Weber, sah man im Training noch nichts von den Problemen mit seiner Maschine, die ihm das Rennwochenende nahezu verhagelten.
Ein massiver Aufsteiger, der fast schief gegangenen wäre, auf der Gegengeraden von Heikki Huusko, der seine erste Trainingseinheit in der Gruppe 3 absolvierte. Nun war man gespannt auf dem amtierenden Weltmeister Martin Haarahiltunen, der in Gruppe 4 auf die Bahn kam. Sichtlich vorsichtig fuhr er zuerst seine Runden und hielt sich zw ischendurch aufgrund seiner Sturzverletzung, die er sich beim Supercup in Bollnäs/SWE zugezogen hatte, die linke Seite.
Zum Schluss kamen die beiden Reservefahrer Christoph Kirchner und Franz Mayerbüchler aufs Eis. In der zweiten Trainingseinheit hatte Luca Bauer technische Probleme, konnte aber wie alle anderen Fahrer, die erste und zweite Trainingseinheit, mit jeweils 2 Minuten, erfolgreich abschließen.
Fast alle Fahrer wechselten im Startbandtraining zwischen dem 1. und 2. Trainingsheat die Maschinen. Den Start des ersten Startbandtrainings gewann Franky Zorn, dann ging Niclas Svensson innen an Franky vorbei. Max Niedermaier wurde Dritter und Leon Kramer Vierter.
Franky Zorn gewann auch den Start des zweiten Startbandtrainings. Max Niedermaier, der auf seine eigene Maschine gewechselt hatte, zog an ihm vorbei und entschied d en Trainingsheat für sich vor Niclas Svensson, Franky Zorn und Leon Kramer.
In der Gruppe 2 beim 2. Startbandtraining kam es fast zu einem Sturz, wenn Max Koivula nicht das Gas weggenommen hätte, nachdem der „Eishans“ Hans Weber in der letzten Runde (Zielkurve) versuchte, innen durch zu kommen. Andrej Divis, der in der Gruppe 3 startete, stürzte in seinem 2. Durchgang in der Zielkurve und blieb zum Glück unverletzt.
Super Start im 1. Durchgang von Ove Ledström (Gruppe 4). Martin Haarahiltunen versuchte außen vorbei zu kommen, strauchelte und stürzte fast.
Im 2. Durchgang stürzte Jasper Iwema spektakulär Ausgangs der Startkurve und blieb zum Glück auch unverletzt. Martin nahm Jasper auf seiner Maschine zurück mit ins Fahrerlager. Der Lauf wurde ohne Jasper wiederholt. Christoph Kirchner (1. Reservefahrer) hatte jeweils einen super Start und gewann das erste und zweite Startbandtraining vor Franz Mayerbüchler, dem 2. Reservefahrer.
Die beste Rundenzeit im Training fuhr Martin Haarahiltunen mit einer Zeit 31,2 s = 92,4 km/h gefolgt von Max Niedermaier 31,4 s =91,7 km/h und Luca Bauer 31,5 s = 91,4 km/h.
Nun hieß es abwarten und schauen, was morgen geht in der ausverkauften Max-Aicher-Arena in Inzell.
Text und Fotos: Anke Claassen
- https://www.eisspeedwayunionberlin.de/cms/cache/7c6908284d9e035b6834cb5e41b757db.jpg
- https://www.eisspeedwayunionberlin.de/cms/cache/bf9821d3f446d765a864f1dc064ce550.jpg
- https://www.eisspeedwayunionberlin.de/cms/cache/88d0742cb1126079dcd52a1a53945a1f.jpg
- https://www.eisspeedwayunionberlin.de/cms/cache/10f1545749144d31090c5b7313c3fe0c.jpg
- https://www.eisspeedwayunionberlin.de/cms/cache/2b35f3d1ef47127f904cf983ab1b792c.jpg
- https://www.eisspeedwayunionberlin.de/cms/cache/151c294bbe07bda084bce5a83be94ab2.jpg
- https://www.eisspeedwayunionberlin.de/cms/cache/fd2614ac151765210b2b247ed738e5b9.jpg
- https://www.eisspeedwayunionberlin.de/cms/cache/08915ea2760a640620d04148561c1795.jpg








